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The Ship of Theseus

DieDenkaz Cover - Musiker des Jahres - MusikNah

Mit englsichsprachigem Rock bezieht sich die Band Grub in ihrem Album "Ship

of Theseus " auf das Theseus-Paradoxon, welches in Frage stellt, ob ein

Schiff, bei dem alle Bauteile über einen längeren Zeitraum hinweg

ausgetauscht wurden, immer noch das gleiche Schiff ist.

Passend dazu auch das Artwork der Platte.

Dass es die 4 Musiker mit dem Rock ernst meinen, zeigen sie in dem Track

"Grub´n´Roll". Dieser schiebt geradeaus und macht einfach Spaß!

Auffallend ist ein cooler knarziger Bassound und melodische

Gitarrensoli, welche den Sänger mitunter auch mal im Hintergrund

begleiten und nicht immer im Vordergrund stehen, wie beispielsweise in

im Track "Monkey Island". Der Gegensatz dazu ist „Speak to me“, hier steht

Bass und Gitarre im Vordergrund und zeichnet sich durch ein etwas

langsameres Tempo aus.

Bei "The Kraken“ muss man sich viel Zeit nehmen, genaugenommen 13 Minuten.

Angefangen mit einem düsteren Intro, im Laufe des Songs ergänzt mit kreischenden Gitarrensounds und der tiefen Gesangsstimme, verliert der Song mittendrin an Tempo und verändert sich mit einer klaren Gitarre komplett. Sehr schwierig zu beschreiben, unser Tipp: Unbedingt selbst anhören!

Einen Wiedererkennungswert und somit auch ein toller Pluspunkt für die Platte ist der letzte  Track "Ship of Theseus", der instrumental von sich zu überzeugen weiß. Nicht gerade charakteristisch für einen Outro, aber es rundet das Album schön ab und die Zuhörer haben die Möglichkeit sich ihre eigenen Gedanken über die Aussage und die Songs des Albums zu machen.

Nehmt euch die Zeit, es wird sich lohnen!