#21 L'APAKA

Bei L’APAKA geht es um das Individuum in der Gesellschaft, Es geht um Wut auf eingefahrene Paradigmen und die Orientierungslosigkeit im Leben, die selbstironisch verpackt und in einem roten Faden aller jüngst veröffentlichten Songs erkennbar bleibt. Dabei haben sie soviel zu sagen, dass einfacher Gesang nicht mehr genügt. Durch ein Zusammenspiel mit teils provokanten Rap, der zum Nachdenken anregt, werden die Gründe für das zersplitterte WIR und ICH unserer heutigen Zeit aufgegriffen.
Smoothe Finger, die es dem Bass besorgen, rotzige Gitarren-Soli und akzentuierte Drums werden abgerundet durch zwei antike griechische Säulen und einem in einer Konsumgesellschaft üblichen Barkeeper, der dem sarkastischen Live-Ambiente erst die nötigen Konturen gibt. Dabei ist es für unsere Musiker der Woche völlig irrelevant, ob nun Rock, Punk, Pop, Funk, Deutsch oder Englisch, solange die Energie stimmt. Texte wie „Habe Burnout Mitte Dreißig, aber arbeite weiter fleißig“ und „Ich teile meinen Mantel in zwei, aber nur wenn das Flutlicht scheint“ sollen in einer heuchlerisch,egozentrischen Zeit auf ironische Weise denHaien und Business-Bürokraten der Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Aber das Schildern des Problems ist nur die halbe Miete, vielmehr geht es bei L’APAKA um den zynischen Optimismus in einer Welt voller Negativität. Deshalb sind sie davon überzeugt, dass es noch Hoffnung gibt, „selbst wenn Kinox illegal ist und das Mädchen nicht schreibt“